Wie entstehen ADHS-Zuschreibungen im schulischen Alltag – und welche Folgen haben sie für Kinder? Die Episode beleuchtet, wie pädagogische Bewertungen, Diagnosepraktiken und institutionelle Erwartungen Bildungswege mitstrukturieren.
Wie verstärkte Homeschooling während der Corona-Pandemie bestehende soziale Ungleichheiten? Die Episode analysiert digitale Ausstattung, familiäre Ressourcen und institutionelle Anforderungen aus intersektionaler Perspektive.
Welche Rolle spielt Sprache für Zugehörigkeit – und für Ausschluss? Die Episode zeigt, wie sprachliche Normen und Förderlogiken zwischen Unterstützung und Othering oszillieren.
Kann frühe Förderung soziale Ungleichheiten ausgleichen – oder reproduziert sie diese zugleich? Diese Episode analysiert die Ambivalenz gezielter Sprachförderung in der Kita und nimmt institutionelle Diskriminierungsmechanismen in den Blick. Sie macht deutlich, wie eng Förderung, Normierung und Differenzkonstruktion miteinander verwoben sind.
Was gilt als „auffällig“ – und wer definiert diese Norm? Die Episode untersucht, wie Verhaltenszuschreibungen im Ganztag entstehen und welche Rolle Machtverhältnisse, soziale Herkunft und Geschlecht dabei spielen. Deutlich wird, dass Verhalten nicht neutral bewertet wird, sondern in institutionelle Erwartungsstrukturen eingebettet ist.
Wie entstehen Bildungsungleichheiten im schulischen Alltag?
Wann wird Förderung zur Ausgrenzung?
Wie entstehen ADHS-Zuschreibungen im Schulalltag?
Und weshalb ist digitale Bildung keineswegs für alle gleich zugänglich?
Im Rahmen des Seminars „(Un)gleiche Bildung für alle?“ am Institut für Erziehungswissenschaft sind wissenschaftliche Poster mit begleitenden Audioguides entstanden. Diese studentischen Beiträge werden nun als Podcastreihe veröffentlicht.